Baumfällung

Fällungen sollten, im Gegensatz zum Schnitt, immer nur in der Vegetationsruhe, laut NatSchG der Länder in der Regel zwischen dem 1. Oktober und Ende Februar/Mitte März durchgeführt werden - außer es ist Gefahr in Verzug.

Der Fachmann muss entscheiden, ob der Baum im Ganzen gefällt werden kann oder stückweise abgetragen werden muss. Auch sind die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften zu beachten. Die Fälltechnik ist abhängig von Größe, Art und Zustand des Baumes. Besonders schwierig zu fällende bzw. abzusetzende Bäume verlangen eine spezielle Abseiltechnik (Rigging).

Die Entsorgung des Holzes und Astwerkes ist vielerorts ein sehr kostenträchtiger Faktor. Gesundes Holz kann als Kaminholz genutzt, geschreddert und z.B. als Mulchmaterial dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt werden.

Eine gesonderte Leistung ist das Roden der Stubben, das dann erfolgen muss, wenn z.B. die Baumreste einer Neupflanzung oder einem Bau "im Wege" stünden oder wenn mit Pilzen oder Schädlingen befallenens Holz aus Hygienegründen entfernt werden muss. Der Stubben kann maschinell gerodet, gefräst oder in Handarbeit entfernt werden.